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Nicht für die Schule, sondern für’s Leben lernen wir – auch so ein Spruch.

 

Denn manchem fällt das ganz schön schwer. Aber Schule kann auch Spaß machen! Wie das gehen soll? Ganz einfach: mit KESS.

KESS steht für Kinder – Eltern – Schule – System. Seit 11 Jahren sind wir mit diesem Projekt ein Partner der IGS Erwin Fischer in Greifswald. KESS ist eine besondere Art von Schulsozialarbeit. Den größten Unterschied zur herkömmlichen Art macht unsere systemische Arbeitsweise aus.

Was wir darunter verstehen? Jeder Mensch ist in der Lage, seine Probleme selbst zu lösen. Wir stehen alle in ständiger Beziehung zu anderen Menschen und beeinflussen uns gegenseitig. Besonderes Verhalten setzen Schüler aber oft bewusst ein, um auf bestimmte Ursachen aufmerksam zu machen. Deswegen arbeiten wir mit dem gesamten Umfeld: mit Lehrern, Mitschülern und Freunden, besonders mit den Familien unserer Schülerinnen und Schüler. Wir unterstützen mit unserer systemischen Begleitung die Schüler dabei, eigene, neue Verhaltensweisen zu entdecken, die ihnen gut tun und von ihrem Umfeld als positiv gewertet werden. Selbst gefundene und erlernte Verhaltensweisen wirken erfahrungsgemäß nachhaltiger, da sie nicht vorgegeben und diktiert werden.

Ändert der Schüler seine Verhaltensweisen bewusst, wird sich auch sein Umfeld verändern. Kleine systemische Denkanstöße haben oft große nachhaltige Wirkungen in relativ kurzer Zeit. Diese sozialtherapeutische Arbeitsweise hat sich auch in all unseren anderen Arbeitsfeldern bewährt.